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Faschingskrapfen

Angeblich wurde der Faschingskrapfen von einer Wiener Hofratsköchin namens Cäcilie Krapf erfunden.

Auch wenn erzählt wird, dass Cäcilie Krapf den Krapfen erfunden hätte, gab es schon zur Zeit Karl des Großen ein Schmalzgebäck mit dem Namen „crapho“.

Die Wurzeln des Gebäcks dürften aber schon bis ins frühe Römerreich zurück gehen. Denn im Alten Rom wurden bei den ausschweifenden Frühlings-Festen ein mit Liebeszauber behaftetes Brot gebacken und in rauen Mengen verzehrt.
 


Woher immer der Name auch stammt, eines ist sicher: Fasching und Krapfen gehören einfach zusammen.
Der Krapfen war immer schon ein Begleiter ausgelassener Feste. Fettgebackenes wurde immer an fröhlichen Tagen – niemals zu traurigen Anlässen - aufgetischt!

Faschingskrapfen wurden außerdem nur im hohen Fasching gereicht, nämlich ausschließlich am Faschingssamstag, -Sonntag, -Montag und –Dienstag.
Und genau so sollten wir es auch halten. Unserer Figur zuliebe.

Und noch etwas…

Ein Krapfen mit Marmeladefüllung (60g) hat ca. 200 kcal. Na ja, vier Mal im Jahr ist das in Ordnung.

 

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Sonja Pittermann
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