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Vitalinfos
Frühlingskräuter
Bärlauch
Bärlauch schmeckt am besten frisch. Getrocknet
verliert er viel von seinem kräftigen Aroma. Geschmack und Geruch
erinnern stark an Knoblauch. Allerdings verursacht Bärlauch keinen
Mundgeruch!
Bärlauch wächst hauptsächlich in schattigen, feuchten Wäldern.
Jedoch Vorsicht, Bärlauch kann leicht mit den giftigen
Maiglöckchen verwechselt werden. Im Zweifelsfall ein Blatt
zwischen den Fingern zerreiben und eine Geruchsprobe machen. Wie
gesagt, Bärlauch riecht nach Knoblauch.
Bärlauch wird eine Verdauungsfördernde und belebende Wirkung
zugeschrieben. Die Pflanze gilt als harntreibend, sie soll aber auch
antiseptische Eigenschaften haben.
Mit den feingehackten Blättern lassen sich Salate, Suppen und Gemüse
verfeinern.
Schon einmal eine Bärlauch-Cremesuppe oder ein
Bärlauch-Risotto probiert?

Kerbel
Kerbel schmeckt leicht süßlich und der
Geschmack erinnert ein wenig an Fenchel und Anis. In der
Küche lassen sich die frischen Blätter gut als Würze von Suppen und
Soßen verwenden. Kerbel passt auch hervorragend zu Schalentieren
wie Krebsen.
Und weil das so ist, trinken die Schweden, wenn im August die
Krebssaison beginnt, für jede gegessene Krebsschere einen
Kerbelschnaps. 2 Hand voll frische Kerbelblätter mit einer
Flasche Wodka aufgießen. Eine Woche ziehen lassen und dann die
Kerbelblätter abgießen. Na dann Prost!
Löwenzahn
Verwenden kann man Blätter, Wurzeln sowie
Blütenblätter und Knospen. Löwenzahn wird zu Unrecht als Unkraut
angesehen. In früheren Jahrhunderten wurde er sogar als
Arzneikraut verwendet. Löwenzahn enthält viel Eisen und gilt als
harntreibend.
Am besten schmeckt er frisch von der Wiese. Allerdings sollte
die Wiese nicht direkt neben einer Straße liegen und auch nicht von
Tieren beweidet werden.
Die Blätter können als Salat zubereitet werden, der einen leicht
bitteren Geschmack hat. Oder man kocht sie wie Spinat. Und
aus den gerösteten Wurzeln lässt sich ein Kaffeeersatz
herstellen.
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