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So schmeckt der Sommer -
Kühlende Lebensmittel (TCM)

Viele Südfrüchte und Kräutertees, Paradeiser, Gurken, Joghurt, Algen, Mineralwasser und Salz haben eine kalte thermische Wirkung. Ein kleiner Anteil kalter Nahrungsmittel verhindert die Entstehung von übermäßiger Hitze im Körper. Vor allem im Sommer und in heißen Ländern bieten die kalten Nahrungsmittel einen Ausgleich zur klimatischen Hitze.

Ausgerechnet im Sommer kommt es aber häufig zu einer Qi-Schwäche des Verdauungstraktes durch den übermäßigen Genuss von kalter Nahrung, Eis und von eisgekühlten Getränken. Die Nieren werden gezwungen verstärkt Wärme und Qi bereitzustellen. Langfristig kommt es dann zu einem Yang-Mangel der Nieren und zu innerer Kälte.


Im Sommer besteht natürlich verstärkt das Bedürfnis nach erfrischenden Nahrungsmitteln und viele Menschen beschränken ihre Ernährung auf Salate, Rohkost, Obst, Eis und Fruchtsäfte. Außerdem werden Getränke häufig eisgekühlt getrunken.
Es ist wichtig, kalte Nahrungsmittel selbst im Sommer behutsam einzusetzen. Auf eiskalte Getränke sollte man generell verzichten, da sie auch in einem gesunden Magen und bei äußerer Hitze einen Kälteschock bewirken. Die Diskrepanz zwischen Körpertemperatur und dem kalten Getränk ist zu groß.

In heißen Ländern trinken die Menschen heiße Getränke mit einer kalten thermischen Wirkung wie Pfefferminztee. So wird der Körper erfrischt, ohne auf krasse Weise abzukühlen.

 
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Sonja Pittermann
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