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Vitalinfos
Relax!
Wer kennt das nicht? Keine Zeit, viel zu tun, geht jetzt nicht, bin
im Stress……
Vor allem in der Adventzeit holt er uns wieder ein. Der Stress.
Wie reagiert der Körper auf Stress?
Stress ist nicht grundsätzlich schlecht – er ist eine natürliche
Reaktion des Körpers auf eine Herausforderung. Nur wenn diese kaum
oder nur mit allergrößter Anstrengung zu bewältigen ist, wird
sie zum Problem.
Stress wirkt sich nicht nur auf die Psyche aus, sondern
kann auch den Körper beeinträchtigen.
Mögliche Folgen: Die Muskulatur verspannt sich, Puls und Blutdruck
steigen, Bewegungen werden hektischer, der Atem wird flacher und
kürzer, das Blut steigt in den Kopf. Alle Organe sind in
Alarmstellung.

Stress kann das Herzinfarktrisiko erhöhen. Er kann das Immunsystem angreifen
und uns vorzeitig altern lassen. Stress kann auch auf den Magen
schlagen. Und Stress reduziert das
Testosteron im Körper um 75 Prozent.
Ist die Seele im Gleichgewicht, dann geht es auch dem Körper
gut. Fühlen Sie sich psychisch schlecht, dann leidet der Körper mit.
Vor allem der Rücken gilt als Spiegel der Befindlichkeit.
Und was können wir dagegen tun?
Es gibt eine Menge einfacher Dinge, die wir tun können, um unserem
Körper zu helfen, seine Balance zu finden.
Ganzheitlich wirken beispielsweise spezielle
Entspannungstechniken. Finden Sie heraus, was Ihnen gut tut.
Klassische Entspannungsmethoden sind beispielsweise Autogenes
Training, Qi Gong, Tai Chi, die
Fünf Tibeter und Vieles mehr.
Entspannung braucht Rituale. Vertraute Strategien, die in
schwierigen
Situationen immer wieder angewendet werden können. Rituale geben
Sicherheit und Halt.
Wenn wir gestresst sind, ist es wichtig, nährstoffreich zu essen.
Stress
verbraucht vor allem Vitamin C, B-Vitamine und Magnesium.
Frisches Obst und Gemüse, Nüsse und Samen sowie
Vollkorn sind in diesem Fall sehr gut.
Temperaturreize sind gut für den ganzen Körper und fördern das
Wohlbefinden. Ein warmes Bad entspannt die Muskulatur,
weil dadurch die Durchblutung angeregt wird. Die Gefäße öffnen sich,
es strömt mehr Blut in die Muskelzellen.
Verwenden Sie Badezusätze, die die Durchblutung steigern
(Rosmarin, Teebaum, Pfefferminze, Kiefernnadeln). Oder lösen Sie
eine Packung Kochsalz im Wasser auf.
Eine Entspannungsübung für Zwischendurch
Sorgen Sie dafür, dass Sie ca. fünf Minuten nicht gestört werden.
Setzen Sie sich bequem mit geradem Rücken hin. Strecken Sie Ihre
Wirbelsäule.
Atmen Sie jetzt 6 x langsam ein und aus. Schließen Sie dann die
Augen. Nehmen Sie bewusst Ihre Gedanken wahr, aber denken Sie sie
nicht weiter. Lassen Sie die Gedanken einfach vorbei ziehen.
Bleiben Sie mindestens 5 Minuten in dieser Haltung. Der
Gedankenfluss wird sich beruhigen. Und diese Ruhe wird sich
auf den ganzen Körper ausbreiten.
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