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Vitalinfos
Rückenpower
Der wichtigste Tipp gleich zuerst: Bleiben Sie stets in Bewegung!
Denn was nicht genutzt wird,
das verkümmert. Der Körper baut unweigerlich alles ab, was er
momentan nicht braucht.
Zu einem fitten Rücken gehören immer auch gut trainierte
Bauchmuskeln. Die
Bauchmuskeln sind ein wichtiger Gegenspieler der Rückenmuskulatur.
Bauchmuskeln stabilisieren die Wirbelsäule, helfen den Rumpf zu
beugen, den
Körper seitwärts drehen, etc. Sind die Bauchmuskeln angespannt,
drücken sie
von vorn gegen die Wirbelsäule und stützen sie. Dadurch wird
gleichzeitig die
Rückenmuskulatur entlastet.
Der Rücken und die Psyche.
Belastungen des Alltags, wie Stress am Arbeitsplatz oder zu Hause,
Geldsorgen, Zukunftsängste, wirken sich unweigerlich auf den Rücken
aus und
lassen Muskeln verspannen.
Selbst Gefühle bleiben dem Rücken nicht verborgen und er
reagiert
entsprechend. Deshalb ist der Rücken ein Spiegelbild Ihres
Befindens und Ihrer
momentanen Leistungsfähigkeit.

Ist die Seele im Gleichgewicht, dann geht es auch dem Körper
gut. Fühlen Sie
sich psychisch schlecht, dann leidet der Körper mit. Vor allem der
Rücken gilt
als Spiegel der Befindlichkeit. Aus Studien geht hervor, dass
mindestens 30
Prozent aller Patienten mit Rückenschmerzen unter hohen psychischen
Belastungen leiden. Sorgen Sie also für innere Ruhe.
Spezielle Entspannungsübungen können helfen.
Wenn der Rücken schmerzt.
Schmerzen können mit körpereigenen Stoffen gehemmt werden. Bekannte
Glückshormone sind Endorphine oder das Serotonin. Aktiviert
werden sie
durch Bewegung an der frischen Luft bei Tageslicht. Licht
lässt die
Glückshormone sprießen und den Schmerz vergessen. Ein Spaziergang
als
Schmerztablette - kostenlos und ohne negative Nebenwirkungen.
Wärmereize helfen bei Verspannungen. Jedoch Vorsicht!
Wärme kann die Symptome auch verschlimmern, wenn die Schmerzen von
einer Entzündung herrühren.
Fragen Sie Ihren Arzt!
Der Rücken und Ernährung.
Übergewicht lastet auf der Wirbelsäule und auf den Gelenken.
Aber auch fehlende Nährstoffe wirken sich auf die Wirbelsäule
aus. Das
Bindegewebe kann nicht ausreichend produziert werden. Stabilität und
Elastizität lassen nach. Das kann die Belastbarkeit beeinflussen.
Wasser trinken für die Bandscheiben! Das hilft aber nur in
Verbindung mit Bewegung. Denn erst durch den Wechsel von Belastung
und Entlastung wird das Wasser auch in die Bandscheiben
gepumpt.
Und noch ein paar Tipps.
Sitzen. Höhe des Stuhls so wählen, dass die Unterarme im
rechten Winkel
bequem am Tisch aufliegen können. Füße stehen hüftbreit am Boden.
Auch während des Sitzens so viel wie möglich bewegen. Alle zehn
Minuten die
Sitzposition ändern. Alle 60 Minuten kurz aufstehen. Stichwort:
Dynamisches
Sitzen!
Beim Sitzen die Beine nicht übereinander schlagen. Es kann sich ein
Beckenschiefstand entwickeln. Das verändert möglicherweise die Statik der
Wirbelsäule.
Stehen. Standbein wechseln. Gewicht hin und her verlagern.
Bei jeder
Gelegenheit anlehnen.
Liegen. Richtige Matratze wählen. Ein Polster zwischen den
Knien entlastet den
Ischiasnerv.
Tragen. Lasten möglichst nahe am Körper tragen. Gewicht
verteilen. Rucksack
verwenden.
Heben. Tief in die Knie gehen und das Gewicht aus den Beinen
heraus heben.
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