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Vitalinfos


Wärme geht durch den Magen -

Kälteschutz in der TCM

Nicht nur die Liebe, sondern so ziemlich alles was wir täglich schlucken geht durch den Magen. Im wörtlichen und im übertragenen Sinn.

Der Magen ist am kräftigsten zwischen 7 und 9 Uhr in der Früh. Das sollte auch die Zeit sein, wo wir am ausgiebigsten essen. Und wir sollten - vor allem im Winter – warm essen.

Essen ist ein Lieferant von Qi – unserer Lebensenergie -, aber auch eine wichtige Quelle von Genuss und Wohlbefinden und von Wärme im Körper.

Solange die Organe genügend Wärme haben, ist das Qi im Fluss. Geht dem Körper durch äußere Kälte oder kalte Lebensmittel Wärme verloren, stagniert unsere Lebensenergie und die Organe arbeiten schlechter.

Heiße Nahrungsmittel (die TCM meint damit die thermische Wirkung, nicht die Temperatur der Nahrung) schützen uns vor Kälte. Dazu zählen zum Beispiel Lamm, Knoblauch, Pfeffer, Chili, Glühwein und hochprozentiger Alkohol. Diese Nahrungsmittel haben eine erhitzende Wirkung auf den Körper.
Daher sollen heiße Nahrungsmittel hauptsächlich im Winter gegessen werden, um den Körper vor äußerer Kälte zu schützen oder eine Erkältung zu vertreiben.

Auch warme Lebensmittel, wie zum Beispiel Lauch, Zwiebeln, Ingwer, Koriander, Majoran, Kaffee und Rotwein, sollten in der kalten Jahreszeit vermehrt gegessen werden.

Gemüse- oder lang gekochte Fleischsuppen sind hervorragend geeignet die Kälte im Körper zu vertreiben. Auch Eintöpfe sind eine gute Quelle für Wärme und Qi. Durch das lange Kochen wird möglichst viel Yang – also Wärme - in der Nahrung gespeichert.

Frieren Sie häufig? Gehen Sie mit Socken ins Bett? Dann haben Sie wahrscheinlich zu wenig Yang und sollten keine Rohkost und kein Obst (Zitrusfrüchte bringen Kälte in den Körper!) essen.
Ob man eine Erkältung bekommt oder nicht, ist in erster Linie davon abhängig, ob der Körper genug Qi und Wärme hat, um die äußere Kälte abzuwehren.

Das beste Mittel gegen Erkältung: Ingwer! Das Rezept gibt es in unserer Teestube.

Aber Vorsicht! Ein Übermaß an warmen Nahrungsmitteln wie Fleisch, scharfen Gewürzen, Kaffee und Rotwein kann zu innerer Anspannung, Unruhe und Gereiztheit führen.

 

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Sonja Pittermann
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